Herausforderungen für Schulbuchverlage, Bildungspolitik und Gesellschaft
Debatten über schwere Schulranzen sollen bald der Vergangenheit angehören – zumindest, wenn es nach Arnold Schwarzenegger ginge. Der kalifornische Gouverneur möchte so schnell wie möglich die klassischen Lehrbücher durch eBooks ersetzen. „Gedruckte Bücher können nur alle sechs Jahre durch aktuelle Ausgaben ersetzt werden“, so Schwarzenegger. Digitale Bücher hingegen
können ständig aktualisiert werden. Außerdem würden die Schüler auf diese Weise interaktiv lernen.
Doch gedruckte Bücher haben – so ihre Verteidiger – auch viele Vorteile. Sie sind unabhängig von Strom und Internetanschluss; sie benötigen keine teuren Endgeräte; man kann sie überallhin mitnehmen.
Es gibt also viele offene Fragen:
• Sind eBooks an deutschen Schulen überhaupt sinnvoll?
• Wie können Inhalte für eBooks aussehen?
• Welche Endgeräte gibt es eigentlich?
• Wie teuer wird das Ganze für Schule und Eltern?
• Was sagt die Politik zum Thema?
Die Leipzig School of Media möchte diese nicht nur bildungspolitisch wichtigen Fragen aufgreifen und zur Diskussion stellen.
Es diskutieren:
• Gerrit Imsieke (Software Entwicklung, le-tex publishing service)
• Leander Wattig (Consultant content-press und Blogbetreiber wasmitbuechern.de)
• Karl Wilschky (e-Learnig-Beauftragter Klett-Verlag)
• Hans-Rudi Fischer (Sächsische Bildungsagentur)
Diskussionsleitung:
Michael Geffken, Leipzig School of Media
Alle Interessierten sind dazu herzlich am 04.06., ab 18.30 Uhr auf den Mediencampus im Poetenweg eingeladen. Wir bitten Sie, sich per E-Mail kurz anzumelden.