Masterarbeiten

Hier finden Sie ausgewählte gute Abschlussarbeiten, die im Studiengang New Media Journalism an der Leipzig School of Media und den Partnern des Studiengangs eingereicht wurden. Unterhalb der Zusammenfassungen finden Sie jeweils einen Link, um die gesamte Masterarbeit respektive ein Abstract als PDF-Datei herunterzuladen.


Wie Schweizer Medienunternehmen Sponsored Content erstellen

Masterarbeit von Beat Krapf | Dezember 2016

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Umsetzung von Native Advertising und Sponsored Content in der Schweiz. Welche Strukturen haben Medienunternehmen aufgebaut, wer schreibt die gesponserten Inhalte und was bedeutet der Einfluss von Werbekunden auf redaktionelle Inhalte für betroffene Journalisten? Um diese Fragen zu beantworten, wurden vier Schweizer Medienbetriebe mithilfe von Leitfaden-Interviews untersucht: Tamedia, Ringier, Watson und Vice. Die Resultate sprechen eine deutliche Sprache. In allen untersuchten Medienunternehmen wurden neue Strukturen aufgebaut, Prozesse definiert und journalistische Berufsbilder modifiziert.

Einfluss von Onpage-Suchmaschinenoptimierung auf Suchmaschinenrankings journalistischer Texte

Masterarbeit von Josef Max Hajda | November 2016

In dieser Masterarbeit befasst sich der Autor mit dem Einfluss von Onpage-Suchmaschinenoptimierung auf journalistische Texte. Betrachtet wird dabei, ob einzelne Faktoren einen sichtbaren Einfluss auf das Ranking in der Suchmaschine Google haben und ob Veröffentlichungen klassischer Medien einen erkennbaren Vorteil gegenüber reinen Online Medien haben. Analysiert wurden hierfür fünf Keywordsets aus dem Bereich Ernährung. Die Ergebnisse der Masterarbeit sind vor allem für Betreiber von Webseiten mit journalistischem und informativem Inhalt interessant.

Konstruktivität im Journalismus: Ursprung, Bedeutung & Einsatz von Constructive News

Masterarbeit von Alexandra Eder | September 2016

Was bedeutet Konstruktivität? Und vor allem: Was hat Konstruktivität im Journalismus zu suchen?  Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit Constructive News in der Theorie und in der Praxis, sucht Parallelen zu anderen Journalismus-Modellen und gibt einen Überblick über die Argumente von Befürwortern und Kritikern.  Anhand einer Inhaltsanalyse des lösungsorientierten Online-Mediums Perspective Daily wird ein erstes Resümee gezogen, wie Konstruktiver Journalismus in seiner Umsetzung aussehen kann. Es zeigt sich, dass ausführliche Erklärungen durch fachlich versierte Journalisten dabei im Fokus stehen. Zudem beleuchten sie Hintergründe und Zusammenhänge aus verschiedenen Perspektiven.

Der Nachrichtenwert von Push-Mitteilungen – und wie sie ausgewählt werden

Masterarbeit von Cornelia Alig | September 2016

Das Smartphone ist in der heutigen Zeit der treue Begleiter eines jeden und ohne Apps kaum vorstellbar. Wir sind immer online, wollen nichts verpassen und teilen unsere Momente mit der Welt – ganz unabhängig von Ort und Zeit. In diesem Umfeld haben sich Push-Mitteilungen zu einem wesentlichen Bestandteil entwickelt, mit enormem Potential hinsichtlich der langfristigen User-Bindung. Auch in der Medienbranche gelten Push-Mitteilungen als beliebte und erfolgsversprechende Lockmittel. Umso wichtiger ist es, fundierte Kenntnisse darüber zu erlangen, wie man news-basierte Push-Mitteilungen erfolgreich in den Medienalltag integriert. Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich damit, wie sich die Kommunikation professioneller Schweizer Medien über Push-Mitteilungen unterscheidet. Im Mittelpunkt stehen dabei einerseits der Nachrichtenwert von Push-Miteilungen und andererseits der Umgang mit Push-Mitteilungen auf Kommunikatorseite. 

"Storytelling im Wissenschaftsjournalismus" Wie wird Storytelling im Wissenschaftsjournalismus umgesetzt – eine Analyse preisgekrönter Wissenschaftstexte

Masterarbeit von Jens Gläser | April 2016

Storytelling. Journalisten schmücken ihre Werke gern mit diesem scheinbar allzeit modernen methodischen Begriff. Doch welche Merkmale umfasst Storytelling eigentlich und wie wird es im Wissenschaftsjournalismus umgesetzt? Die vorliegende Arbeit versucht hierzu Antworten zu geben. An neun preisgekrönten wissenschaftsjournalistischen Texten untersucht der Autor der Masterarbeit die Verwendung von Merkmalen des Storytelling und überprüft ihre bewusste oder intuitive Verwendung im persönlichen Gespräch mit den Autoren der Texte.

Journalism just got mobile. Wie die verstärkte Internetnutzung durch mobile Geräte den Journalismus verändert. Eine Fallstudie am Beispiel der Deutschschweiz

Masterarbeit von Simon Hutmacher | September 2015

Innerhalb weniger Jahre hat eine regelrechte mobile Revolution stattgefunden: Daten-Flatrates, erhöhte Bandbreiten und größere Bildschirme führten zu einer verstärkten mobilen Nutzung von Medieninhalten. Die Arbeit zeigt diesen Wandel am Beispiel der Schweiz auf und analysiert mobile Erzeugnisse von Schweizer Nachrichtenportalen - dazu werden Experteninterviews mit 12 Journalisten durchgeführt. Die Untersuchung ergibt unter anderem, dass sich die abgeschlossene Berichterstattung hin zu einer stetigen Berichterstattung verlagert - und sie zeigt auf, mit welchen Taktiken Medienhäuser und Journalisten der mobilen Revolution begegnen.

Organisation und Führung von multimedialen Redaktionen

Masterarbeit von Silvana Giger | September 2015

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Redaktionsorganisation und der Führung in multimedialen Redaktionen auseinander. Vor dem Hintergrund der technologischen und damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderung wird der Frage auf den Grund gegangen, wie sich der multimediale Wandel auf Printredaktionen im deutschsprachigen Raum auswirkt. Neben Literaturrecherchen zeigen ein Experteninterview sowie Befragungen bei der Süddeutschen Zeitung in Deutschland, dem Standard in Österreich und der Neuen Zürcher Zeitung in der Schweiz, dass die Veränderungen signifikant sind. Dabei ist eine zunehmende Verschmelzung der Online- und Printredaktion zu einer integrierten Redaktion feststellbar, in der journalistische Inhalte medienneutral produziert werden. Gleichzeitig entstehen neue Führungsstrukturen, um neben Print auch den Onlinebereich zu stärken.

Hinweis: In der vorliegenden Version wurde der Anhang entfernt.

Was ist Markenjournalismus? Erarbeitung einer Definition und Diskussion von Chancen und Risiken des Trends für die Kommunikationsbranche

Masterarbeit von Simon Zaugg | April 2015

Auf der Schwelle zwischen Journalismus und PR entstehen neue Formate, unter anderem der Markenjournalismus. Was hat es mit diesem Begriff auf sich? Ist dieser Trend eher dem Journalismus oder der PR zuzuordnen? In der vorliegendem Arbeit wurden acht markenjournalistische Online-Portale untersucht und sechs Experten befragt, die sowohl im Journalismus wie in der PR einschlägige Berufserfahrung gesammelt haben.

Krisenbewältigung in den Medien. Eine Untersuchung am Beispiel der Flutberichterstattung des Mitteldeutschen Rundfunks in den Jahren 2002 und 2013 im Internet

Masterarbeit von Sven Jahny | September 2014

„Nach der Sintflut ist vor der Sintflut“ - die nächste Hochwasserkatastrophe kann jederzeit wieder auftreten. Gut vorbereitet ist deshalb, wer jetzt auswertet, was gut oder eben nicht so gut funktioniert hat. Denn am Tag einer Naturkatastrophe bleibt keine Zeit mehr, um über journalistische Konzepte oder Regeln der Berichterstattung nachzudenken. Die vorliegende Arbeit analysiert die Hochwasser-Berichterstattung 2002 und 2013 unter mdr.de aus Nutzersicht und Redaktionssicht. Dabei erfolgte die Untersuchung aber nicht einfach als Auflistung der geleisteten Arbeit, sondern bezieht den aktuellen Stand der Forschung in der Krisenberichterstattung (Modelle, Theorien, Erkenntnisse) ein und zieht Schlussfolgerungen für die Zukunft.

Hinweis: In der vorliegenden Version wurde auf Seite 5 ein Orthografiefehler entfernt.

"Open Data"‐Portale: Grundlage oder Konkurrenz für den Datenjournalismus? Ein internationaler Vergleich mit Fallbeispielen aus dem englischsprachigen, italienischsprachigen und deutschsprachigen Raum

Masterarbeit von Bernhard Christanell | September 2013

Datenjournalismus ist eine der wohl spannendsten Formen zeitgemäßer Berichterstattung, gleichzeitig machen immer mehr öffentliche Verwaltungen ihre umfangreichen Datenarchive frei zugänglich. Diese Masterarbeit bringt beide Phänomene miteinander in Verbindung: Sie geht der Frage nach, ob die Datenportale der Städte und Regionen nur die Grundlage für datenhungrige Journalisten sind – oder ob sie selbst zu Medienprodukten werden können. Der Autor hat dafür neun Datenportale aus drei Sprachräumen und von unterschiedlichen Einzugsgebieten untersucht und auch die Betreiber der Portale befragt.

Positionierung von journalistic weblogs im Mediensystem Kambodschas

Masterarbeit von Jessica Francis | November 2012

In ihrer Masterarbeit „Positionierung von journalistic weblogs im Mediensystem Kambodschas“ untersucht Jessica Francis anhand qualitativer Interviews mit acht kambodschanischen Bloggern, welche Rolle journalistic weblogs im Mediensystem Kambodschas einnehmen. In Kambodscha sind nahezu alle klassischen Medien in den Händen der Regierungspartei, den Journalisten ist keine Pressefreiheit gewährleistet. Cambodian Blogger, („clogger“), gelten als die neuen Intellektuellen im südostasiatischen Land, das von 1975 bis 1979 unter den Roten Khmer einen schrecklichen Genozid erlitt. Die Leitfadeninterviews wurden persönlich vor Ort geführt und geben Einblick in das Selbstverständnis und die Produktionsbedingungen der Blogger. Als Fazit zeigt die Masterarbeit auf, warum die Autoren von journalistic weblogs in Kambodscha eine Elite darstellen, deren Positionierung im Mediensystem keine Rolle im Demokratisierungsprozess vorsieht.

Ortsnah und unabhängig. Welche kommunikative Qualität haben hyperlokale Blogs? Eine Untersuchung am Beispiel von altona.INFO, Prenzlauer Berg Nachrichten und Tegernseer Stimme

Masterarbeit von Anja Petersen | September 2012

Während lokale und regionale Zeitungen mit sinkenden Auflagen zu kämpfen haben, boomen seit einigen Jahren hyperlokale Nachrichtenangebote im Internet. Doch wie ist es bei diesen um die journalistische Qualität bestellt? Die vorliegende Arbeit untersucht drei ausgewählte Lokalblogs mit journalistischem Anspruch. Dafür wurden eine Inhaltsanalyse unter dem Blickwinkel der Bürgernähe erstellt sowie Leitfadeninterviews mit den Gründern geführt.

Einsatz und Verbreitung von Bewegtbild- und "Multimedia"-Inhalten. Am Beispiel von vier Deutschschweizer Nachrichtenportalen

Masterarbeit von Jan Derrer | November 2010

Im Mittelpunkt dieser Masterarbeit steht eine Inhaltsanalyse des Bewegtbild-/Multimedia-Angebots der Deutschschweizer Newsportale blick.ch, nnz.ch, Tagesanzeiger.ch/Newsnetz und 20minuten.ch. Anhand dieser Analyse wird überprüft, zu welchen Themenfeldern und Ressorts Multimediainhalte gehören, aus welchen Quellen sie stammen, wie hoch der Anteil eigenproduzierter Multimediainhalte ist und welchen Anteil Multimediainhalte am Gesamtangebot haben. Zudem gibt es einen Überblick zur Literatur zum Thema Bewegtbild/Multimedia und eine Klärung des Begriffs „Multimedia“. Ergänzt wird die Inhaltsanalyse durch eine Diskussion der Ergebnisse mit Redaktionsleitern und strategischen Entscheidungsträgern der untersuchten Nachrichten-Portale.

Online first versus Money first. Crossmedia-Strategien regionaler Medienhäuser

Masterarbeit von Benjamin Wagener | Oktober 2010

Wie geht eine klassische Tageszeitung, dieses im Zeitalter der neuen Medien so anachronistisch anmutende Relikt aus nach Druckerschwärze riechenden bedruckten Papierseiten, mit dem Internet, dem unergründlichen Bildschirm-Universum um? So einfach die Ausgangsfrage ist, so schwierig die Antwort. Schließlich haben sich die Voraussetzungen für Medienunternehmen mit dem Aufkommen des Internets von Grund auf verändert, weil nun im Prinzip jeder mit geringem Aufwand veröffentlichen kann und der Journalist seine Funktion als alleiniger Gatekeeper verloren hat. In der Studie "Online first versus Money first. Crossmedia-Strategien regionaler Medienhäuser" werden grundlegende Annahmen und die daraus abgeleiteten strategischen Leitentscheidungen vorgestellt werden, mit denen regionale Medienhäuser auf die veränderten Voraussetzungen reagieren. Denn vor allem die aus regionalen Tageszeitungen hervorgegangen Unternehmen haben im Gegensatz zu den führenden Medienkonzernen nicht die wirtschaftliche Potenz, aufwändige redaktionelle Doppelstrukturen aufzubauen, um die neuen Kanäle zu bespielen. Sie versuchen, mit crossmedialen Konzepten auf die Herausforderungen zu reagieren und Synergien sowohl im ökonomischen Sinne als auch im publizistischen Sinne zu schaffen – mit dem Ziel, die journalistische Qualität durch eine enge Verzahnung der verschiedenen Kanäle zu steigern. Die vorliegende Arbeit stellt diese Verzahnung am Beispiel der Frankfurter Neuen Presse, der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen, der Schwäbischen Zeitung, der Braunschweiger Zeitung, des Bonner General-Anzeigers, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, der Sächsischen Zeitung, der Rheinischen Post, des Weser-Kuriers und des Mannheimer Morgens vor. Auf Grundlage von Experteninterviews werden neben den strategischen Leitmotiven auch die Visionen und Annahmen, die den strategischen Konzepten als Basis dienen, herausgearbeitet und analysiert, um so ein Gesamtbild zu erhalten, wie regionale Medienhäuser sich crossmedial positionieren.

Journalism reloaded – was Journalistinnen und Journalisten für die Zukunft lernen müssen

Masterarbeit von Alexandra Stark | September 2010

Alexandra Stark hat in ihrer Abschlussarbeit "Journalism reloaded – kompetent in die Zukunft" einen Katalog von Kompetenzen entwickelt, über die Journalistinnen und Journalisten angesichts der großen Umbrüche in der Branche in Zukunft verfügen müssen. Zu diesem Zweck hat sie in einem ersten Schritt untersucht, wie sich Technologie, Mediennutzung und wirtschaftliche Rahmenbedingungen verändern. In einem zweiten Schritt hat sie Kompetenzen abgeleitet, die es Journalistinnen und Journalisten ermöglichen, diese Veränderungen zu nutzen. In einem dritten Schritt hat sie diese zusätzlichen Kompetenzen mit bisherigen (klassischen) Anforderungen an Journalistinnen und Journalisten kombiniert und so ein Kompetenzprofil erarbeitet, das zum Beispiel in die neue Version der "Tartu-Deklaration" eingeflossen ist. Alexandra Stark ist heute Studienleiterin am MAZ, der Schweizer Journalistenschule und berät Verlage und Redaktionen in Aus- und Weiterbildungsfragen. Ihre Masterarbeit ist dafür bis heute eine gute Grundlage. Sie betreibt zum Thema ein Blog.

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