Brand-Storytelling: Fünf wichtige Trends für das Erzählen von Geschichten

von Donnerstag, den 12. März 2015

Vom 24. bis 26. März bietet die Leipzig School of Media erstmals ein Seminar zum Thema Brand Storytelling an. Zu den Referenten zählt dann auch Prof. Dr. Dieter Georg Herbst, einer der Brandstorytelling-Experten im deutschsprachigen Raum gilt. In einem Gastbeitrag schaut Herbst für uns in die Zukunft des Storytellings und skizziert die Trends, die vor uns liegen.

„Das Thema Storytelling in der Markenführung ist in den vergangenen Jahren sehr populär geworden. Zahlreiche Beiträge erscheinen dazu derzeit in Webforen; immer mehr Agenturen gründen eigene Abteilungen für Brand Storytelling, um Markenmanagern aus Unternehmen das Entwickeln von Brand Stories professionell anzubieten. In den kommenden Jahren wird Brand Storytelling weiter zunehmen, weil es eine höchst wirkungsvolle Art der Kommunikation ist: Geschichten sind besonders gehirngerecht, weil sie bildhaft, bewegungsnah und anschaulich sind. Storytelling ist stark emotional, es handelt von Menschen, die etwas für uns wichtiges tun. Wichtig ist schon heute, zu wissen, wohin die Reise geht im Brand Storytelling und was dies für Brand Storyteller bedeutet. Hierzu 5 Thesen:

Kampagnen müssen immer stärker plattformübergreifend konzipiert werden: Geräte, Technologien, Dienste und Medienobjekte (unter anderem Videos oder Audiofiles) müssen zukünftig immer stärker untereinander verbunden sein. Man denke an eine Bahnfahrt: Der Reisende liest nicht mehr nur ein Buch, Zeitungen und Magazine, sondern er hört Brand Stories per Mp3-Player, mit seinem Smartphone, Tablet, auf seinem E-Book oder Laptop. Für das Brand Storytelling bedeutet dies, dass Geschichten plattformunabhängig, komplex und stark vernetzt erzählt werden müssen. Diese Vernetzung erfordert besondere Kenntnisse und Fertigkeiten.

Location-based-Storytelling wird zunehmen: Durch die rasante zunehmende Verbreitung von Smartphones, Tablets und anderen mobilen Endgeräten wird die orts- und zeitgebundene Nutzung von Brand Storytelling steigen. Dies ermöglicht „Location-Based-Storytelling“, also die Nutzung von Ort, Zeit und Stimmung des Kunden. Der Konsument kann vor Ort an der Markengeschichte teilnehmen. Dies bringt die Herausforderung mit sich, Wissen über die Bedürfnisse, Stimmungen und Verhaltensweisen der Kunden in bestimmten Situationen zu generieren.

Neue Formen des Brand Storytelling werden entstehen: Kunden können überall Geschichten entwickeln - beim Arzt, in der U-Bahn, beim Warten auf das Flugzeug. Microtelling sind Kurz-Geschichten, die oft nicht mehr als zwei bis drei Sätze oder 140 Zeichen lang sind. Webisodes sind Geschichten im Web, Mobisodes spielen auf dem Handy. Weitere neue Formen des Brand Storytelling werden sich entwickeln.

Kunden werden stärker an Geschichten beteiligt: Soziale Netzwerke und Sharing-Plattformen ermöglichen starke Beteiligung von Konsumenten am Brand Storytelling: Jeder kann Inhalte abrufen, weiterleiten, bewerten, kommentieren und selbst erstellen.

Mehr internationale Geschichten: Brand Stories sind weltweit abrufbar. Doch Vorsicht: Weltweit gibt es nach wie vor enorme kulturelle Unterschiede in der Art und Weise des Geschichtenerzählens. Dies erfordert mehr interkulturelle Brand-Storytelling-Kompetenz.“

Gilt als einer der profilitiersten Experten für Markenkommunikation in Deutschland: Unser Gastautor und Dozent Prof. Dr. Dieter Herbst. (Foto: privat)

Gilt als einer der profilitiersten Experten für Markenkommunikation in Deutschland: Unser Gastautor und Dozent Prof. Dr. Dieter Herbst. (Foto: privat)

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