Erfolgsgeschichten: Das machen die ersten Studierenden der Leipzig School of Media (Teil I)

von Mittwoch, den 15. Juli 2015

Kürzlich hat die LSoM Ihren 100. Absolventen verabschiedet. Grund genug einmal nachzufragen, was aus unseren einstigen Studenten geworden ist. Welche Karrierewege haben sie eingeschlagen? Welche Tätigkeiten sind nach dem Studium dazu gekommen? Und: hat sich das Studium gelohnt? Diese Fragen stellen wir in den kommenden Wochen ehemaligen Studierenden aus allen Jahr- und Studiengängen. Den Auftakt machen die folgenden Porträts aus dem ersten Studienjahrgang von 2008. Die hier porträtierten Studierenden haben die Studiengänge Crossmedia Publishing und Web Content Management studiert, die 2012 zum Studiengang Crossmedia Management zusammengelegt wurden.

Daniel Römer – Chancen erkennen und nutzen

„Ich bin ein von Natur aus neugieriger und wissbegieriger Mensch“, antwortet Daniel Römer auf die Frage, ob sich das Studium für ihn gelohnt hat. Als Wendepunkt in seinem beruflichen Werdegang identifiziert er eine Lehrveranstaltung im Studiengang Crossmedia Publishing: „Dort erwachte meine Begeisterung für HMI (engl. Human Machine Interaction) und Usability, wofür ich nach wie vor dankbar bin.“

Heute ist der frühere Projektleiter für Grafik und Webdesign als Lead Engineer im Team „Infotainment & Bedienkonzepte“ bei der Bertrandt AG tätig, einem Entwicklungsdienstleister für die Automobilindustrie. Dort leitet Römer derzeit ein zwölfköpfiges Ingenieursteam für Volkswagen: „Wir sind dafür zuständig, die zukünftigen Infotainmentsysteme aus dem Blickwinkel der Mensch-Maschine-Interaktion zu bewerten und zu verbessern.“ Parallel dazu ist er stark in die künftige Ausrichtung seines Unternehmens involviert. Römer befasst sich dazu mit aktuellen Entwicklungen im Bereich HMI, MOD (Mobile Online Dienste) sowie Fahrerassistenzsysteme auf dem Weg zum autonomen Fahren.

Möglichkeiten erkennen, Chancen wahrnehmen und das eigene Potenzial entfalten – Daniel Römer hat das Beste aus seinem Studium an der LSoM und seiner Karriere gemacht: „Ich kann es nur jedem empfehlen, der berufsbegleitend studieren möchte.“

Rita Lunghamer – neue Aufgaben, mehr Verantwortung, höheres Gehalt

Auch Rita Lunghamer ist Absolventin des Studiengangs Crossmedia Publishing. Zu Beginn Ihres Studiums arbeitete sie als Verlagslektorin beim Bergverlag Rother. Der Verlag ist spezialisiert auf Wanderführer und Bergliteratur und zählt zu den ältesten und bedeutendsten alpinen Fachverlagen.

Auch heute ist Rita Lunghamer noch dort tätig, hat jedoch „mit Lektorat und Herstellung im eigentlichen Sinn nur noch am Rand zu tun“. Zu ihrem erweitertem Verantwortungsbereich zählen mittlerweile die „digitale Aufbereitung der Inhalte und deren Vermarktung in verlagseigenen, aber auch in verlagsfremden digitalen Produkten.“ Aktuell sind dies in erster Linie Apps für Smartphones und Tablets sowie E-Books.

Neben einem neuen Aufgabenbereich mit mehr Verantwortung hat der Masterabschluss noch weitere Vorteile mit sich gebracht: „Das Studium hat sich natürlich auch finanziell positiv ausgewirkt. Über die beruflichen Vorteile hinaus habe ich auch viele andere interessante Einblicke erhalten“, so Lunghamer.

Anne Halka – Input und relevante Kontakte für das eigene Start-Up

Eine weitere Absolventin des Studiengangs Crossmedia Publishing ist Anne Halka. Damals als Projektmanagerin bei der Forschungsgruppe Medien tätig, führt sie heute ihr eigenes Unternehmen: die publishAir UG. Ihre Firma ist auf die Konzeption und technische Umsetzung von Apps für Smartphones und Tablets spezialisiert. Weiterer Schwerpunkt des Leipziger Start-Ups ist die Erstellung plattformgerechter mobiler Websites.

“Ich habe während des Studiums an der LSoM viele Aspekte meiner Arbeit vertiefen können“, schildert Halka. Zudem habe sie eine ganze Reihe wertvoller Kontakte knüpfen können, die ihren beruflichen Werdegang beeinflusst haben. Die Entscheidung, noch einmal zwei Jahre parallel zum Beruf zu studieren, ist für sie absolut richtig gewesen: „Die Rahmenbedingungen haben damals gut für mich gepasst, und ich würde es wieder genauso machen“, ergänzt sie.

Adelgunde Graefe – mit dem Master „eine Qualitätsstufe höher“

Adelgunde Graefe ist ebenfalls ein Beleg dafür, dass man nie aufhören sollte, sich weiterzuentwickeln – entschied sich die gelernte Chemie-Ingenieurin damals doch für den fachfremden Studiengang Web Content Management.

Der Ausgangspunkt? In ihrer Funktion als Koordinatorin des Studiengangs Toxikologie und Umweltschutz an der Universität Leipzig war sie für Umsetzung und Organisation des E-Learnings zuständig. „Ich wollte von Grund auf verstehen, wie digitale Lernplattformen funktionieren und welche technischen Möglichkeiten sie bieten, um sie anschließend gewinnbringend bei uns in der Lehre einzusetzen.“, so Graefe.

Wie sich das Studium auf ihren Werdegang auswirkte? Sie sagt nicht ohne Stolz: „Es hat mich eine Qualitätsstufe höher gehoben“. Der Masterabschluss hat sich „nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch von der Stellung her höchst positiv ausgewirkt“. Heute ist sie in ihrer Position neben dem Web-Content auch für das integrierte Qualitätsmanagement zuständig und hat sich damit quasi unersetzbar gemacht.

Wibke Weigand – gleiche Branche, bessere Stellung

Die gelernte Diplom-Bibliothekarin war vor dem Studium am Goethe-Institut in Georgien als Leiterin des Arbeitsbereiches Information und Bibliothek tätig. „Ich bin auch nach dem Studium in meiner Bibliothekssparte geblieben, aber in besserer Position und mit mehr Verantwortung“, so Weigand. Sie hat heute die Referatsleitung in der Abteilung Deutsches Musikarchiv der Deutschen Nationalbibliothek inne.

Neben der Tatsache, dass sie das Studium des Web Content Management persönlich weiterbrachte, war für ihre jetzige Tätigkeit insbesondere die inhaltliche Ausrichtung entscheidend: „Es hat mir sehr weitergeholfen, den Bereich der neuen Medien und Publikationsformen detailliert kennengelernt zu haben“, so Weigand. Ergänzend hierzu war es für sie gewinnbringend, ihr Wissen über Datenstrukturen auszuweiten, da sie nicht zuletzt für die Arbeitsorganisation, Weiterentwicklung von Arbeitsstrukturen und das Einbringen neuer Geschäftsprozesse zuständig ist.

Crossmedia Management heißt der neue Studiengang, welcher aus der Verschmelzung der damaligen zwei Studiengänge Crossmedia Publishing und Web Content Management entstanden ist. Er wird federführend von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur sowie in enger Kooperation mit der Universität Leipzig durchgeführt. Das Programm startet jedes Jahr im Oktober und schließt mit dem international anerkannten Abschluss „Master of Science“ ab. Pro Semester absolvieren die maximal 15 Studenten 18 Präsenzstudientage. Offizieller Bewerbungsschluss ist jeweils der 15. August. Danach sind Bewerbungen bis Ende September im Nachrückverfahren möglich.

Text: Mariela Sirakova

Foto LSoM

Ein Studium an der LSoM eröffnet vielfältige Karrierewege. Unserer Absolventenporträts zeugen davon. (Foto: Dollmeyer/Nikado)

Foto von Daniel Römer

Daniel Römer leitet nach seinem Studium ein Ingenieursteam und berät bei Bertrand unter anderem Volkswagen (Foto: privat)

Foto von Anne Halka

Anne Halka profitiert mit Ihrem Start-Up bis heute vom Wissen und den Kontakten aus dem Studium (Foto: privat)

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