Open Data trifft Kultur: „Coding da Vinci“ startet in Leipzig

von Donnerstag, den 22. März 2018

Kulturelle Einrichtungen geben ihre Daten frei, Programmierer und Informatiker entwickeln daraus interessante Anwendungen – dies ist in kurzen Worten die Idee hinter dem Kultur-Hackaton „Coding da Vinci“. Ab Mitte April startet erstmals ein regionaler Ableger des Projekts in Leipzig. Daran beteiligt sind rund 30 Kultureinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zur Mitarbeit sind alle Entwickler, Designer, Wissenschaftler, Programmierer, Künstler und Kulturinteressierte aufgerufen, die Lust haben, sich mit Open Data zu befassen.

Um zu verstehen, was bei der Aktion herauskommen soll, empfiehlt sich ein Blick auf die abgeschlossenen Projekte der Vorjahre. So entstand 2017 beim Kultur-Hackathon in Berlin zum Beispiel eine Augmented-Reality-Anwendung namens „Berliner MauAR“. Anwender können damit in Berlin die Mauer auf ihren Smartphones oder Tablets wieder an den Originalorten erscheinen lassen. Möglich wurde das unter anderem durch Fotos der Stiftung Berliner Mauer.

In einem anderen abgeschlossenen Projekt programmierten Teilnehmer eine App, mit der Nutzer sich historische Zeitungsartikel in einer modernen News-App anschauen können. Datengrundlage waren hier digitalisierte historische Zeitungen aus dem Archiv der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz. Die App mit dem Titel „Altpapier“ wird derzeit noch überarbeitet, steht aber bereits in den App-Stores.

Ziel: Apps, Spiele, Websites oder andere Anwendungen

Welche Kultureinrichtungen aus Mitteldeutschland bei der Ost-Ausgabe des Hackathons mitmachen, ist noch nicht bekannt. Das erfahren Interessierte bei der Kick-off-Veranstaltung am 14. und 15. April 2018 in der Universitätsbibliothek Leipzig. Danach haben die Teilnehmer neun Wochen Zeit, ihre Projekte umzusetzen, ehe am 16. Juni 2018 eine Preisverleihung stattfindet. Was die Resultate angeht, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Neben Apps können die Teams auch Websites, Computerspiele, Software-Anwendungen oder etwas ganz anderes erstellen.

Veranstaltet wird der Hackathon neben der Universitätsbibliothek noch von Code for Germany und dem Institut für digitale Technologien, über das auch Prof. Dr. Thomas Riechert beteiligt ist. Riechert doziert an der Leipzig School of Media im Studiengang Crossmedia Management. Die Veranstalter suchen noch nach Teilnehmern und bitten um vorherige Anmeldungen.

>> Alle Informationen unter https://codingdavinci.de/events/ost/

Das Jahr 2018 führt den erfolgreichen Kultur-Hackathon Coding da Vinci nach Leipzig. Unter dem Label Coding da Vinci Ost nimmt er als regionaler Ableger die drei Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in den Fokus. (Bild: Coding da Vinci)

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